Berufen zum Teletutor? Interview mit Kerstin Ackermann-Stommel

Thea Payome

Die heutigen Lernszenarien, ob mit CBTs, WBTs oder Blended Learning gestaltet, setzen auf einen Mix aus Flexibilität, Selbstbestimmung, aber auch Struktur, Anleitung und Unterstützung in der neuen Lernumgebung. Dabei kommt den Tutoren die entscheidende Funktion bei der Umsetzung didaktischer Konzepte zu. Keineswegs werden Trainer durch E-Learning - wie anfangs vermutet - überflüssig. Ganz im Gegenteil: die Rolle des Trainers definiert sich neu. Online- oder eTutoren gewährleisten die angemessene Betreuung und Begleitung von Online-Lernenden. Dazu müssen eTrainer nicht nur bestens mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien vertraut sein, sondern sie müssen auch die vielfältigen didaktischen Besonderheiten und Möglichkeiten des virtuellen Lernraums zu nutzen und zum Vorteil der Lernenden einzusetzen wissen.

 

Präsenztrainer betrachten die Entwicklung im E-Learning zwar kaum mehr als Bedrohung der eigenen beruflichen Existenz. Doch viele der traditionellen Trainern berufen sich auf ihre vorrangige Affinität zu Menschen und wollen vor allem in direktem Kontakt mit ihren Teilnehmern lehren. Da sich Gestik, Mimik, Stimmeinsatz, Demonstration des Lehrstoffes durch das eigene Beispiel, visuelle und kinästhetische Interventionen sowie der individuelle Humor nur sehr begrenzt in virtuelle Kommunikation übersetzen lassen, zögern viele von ihnen, sich der Herausforderung des Online-Trainings zu stellen.

 

Mit dem Werdegang der Teletutorin und E-Learning-Expertin Kerstin Ackermann-Stommel von "elearnconcept" gibt Thea Payome, Chefredakteurin des Informationsportals "CHECKpoint eLearning", im Interview ein Beispiel für die Veränderung des Berufsstands der Trainer. Dabei kommen die Motivationsfaktoren ebenso zur Sprache wie die Frage nach der persönlichen Eignung, der Auswahl einer geeigneten Ausbildung, die gesammelten Erfahrungen oder die Frage nach der Zukunft in Abhängigkeit vom Wandel der Technik.

 

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