Fallstricke Online. Über die eigenen Worte gestolpert

Christian Arns

Die Internet-Recherche nach einzelnen Personen gehört längst zum selbstverständlichen Alltag. Dabei spielen Suchmaschinen eine zentrale Rolle, wie der Begriff "googeln" für diese Suche im Netz beweist. Doch selbst diejenigen, die solche Hilfe regelmäßig nutzen, bedenken nur selten, dass auch ihre eigenen Aussagen und dokumentierten Handlungen auf diese Weise wiedergefunden werden können.

 

So können Krankenversicherungen im Zweifelsfall überprüfen, ob die Angaben ihrer Kunden stimmen. Selbst relativ alte Beiträge in Online-Foren sind oft noch zu finden, etwa auf Ratgeber- und Selbsthilfe-Seiten. Auch Arbeitgeber recherchieren im Netz, um sich ein eigenes Bild ihrer potenziellen Mitarbeiter zu verschaffen - ein Bild, das über die selbst angegebenen Lebensstationen und Eigenschaften hinaus geht.

 

Doch das Interesse muss gar nicht beruflich sein: Auch Lästermäuler, neidische Kollegen oder eifersüchtige Partner haben auf vieles Zugriff, was man im Netz unternimmt. Die technischen Möglichkeiten für diese Suche werden immer besser.

Der Beitrag zeigt Beispiele, wie man über die Fallstricke des globalen Netzes stolpern kann.

 

Google-Blog

30.09.2006:
Suchmaschinen in Technik, Wirtschaft und Medienkunst

Am 28.9.2006 lud der Gemeinnützige Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs e.V., kurz "SuMa-eV", zu seinem dritten Forum in die niedersächsische Landesvertretung nach Berlin ein. Die SuMa-eV Foren sind in Deutschland zur regelmäßigen und richtungsweisenden...

18.09.2006:
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Gestern ist zum ersten Mal das geschehen, was schon lange zu befürchten war: Google hat in Deutschland die magische Grenze eines Marktanteils von 90% überschritten. In der Statistik für den 17.9.06 (www.webhits.de) ist dies fuer die TOP6 folgendermaßen nachzulesen: Google ...

11.09.2006:
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Wie Heise Online verkündet, gibt es seit gestern nun eine Piraten Partei Deutschland (PPD). Grundsätzlich widmet sie sich dem freien Zugang zum Wissen und "den wichtigen Themen des 21. Jahrhunderts", wozu nach eigener Aussage vor allem "der gläserne Staat" statt des "gläsernen Bürgers"...