Eine kurze Geschichte freier Software. Interview mit Oliver Zendel

Beatrice Lüttcher

Ihren Anfang nahm die Entwicklung Freier Software im Jahr 1984: Damals wurde das GNU-Projekt von Richard Stallman ins Leben gerufen. Sein Ziel war es, ein zu UNIX kompatibles, jedoch nicht identisches freies Betriebssystem zu schaffen. Darauf weist der Name GNU, entstanden aus dem rekursiven Akronym »GNU is not Unix«, bereits hin.

Die ebenfalls von ihm gegründete Free Software Foundation (FSF) beschäftigte sich zunächst vornehmlich mit den rechtlichen und organisatorischen Aspekten des GNU-Projektes, wurde aber rasch zur Vertretungsinstanz für Freie Software im Allgemeinen. Somit kann die FSF durchaus als erste und bis heute wichtigste Nichtregierungsorganisation zu diesem Thema gesehen werden. So wurde unter anderem dort die GNU General Public License (GPL) entwickelt, die bis heute die am häufigsten benutzte freie Lizenz ist. 

 

Über die Hintergründe und mögliche Ursachen für den Erfolg Freier Software gibt Oliver Zendel, Diplom-Informatiker und Mitinitiator des LinuxTags, Auskunft. Der LinuxTag ist die größte Messe und Konferenz zum Thema »Linux und Freie Software« in Europa.

 

Digitale Verweise

Google-Blog

30.09.2006:
Suchmaschinen in Technik, Wirtschaft und Medienkunst

Am 28.9.2006 lud der Gemeinnützige Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs e.V., kurz "SuMa-eV", zu seinem dritten Forum in die niedersächsische Landesvertretung nach Berlin ein. Die SuMa-eV Foren sind in Deutschland zur regelmäßigen und richtungsweisenden...

18.09.2006:
Marktanteil Google über 90%

Gestern ist zum ersten Mal das geschehen, was schon lange zu befürchten war: Google hat in Deutschland die magische Grenze eines Marktanteils von 90% überschritten. In der Statistik für den 17.9.06 (www.webhits.de) ist dies fuer die TOP6 folgendermaßen nachzulesen: Google ...

11.09.2006:
Jetzt wirds politisch

Wie Heise Online verkündet, gibt es seit gestern nun eine Piraten Partei Deutschland (PPD). Grundsätzlich widmet sie sich dem freien Zugang zum Wissen und "den wichtigen Themen des 21. Jahrhunderts", wozu nach eigener Aussage vor allem "der gläserne Staat" statt des "gläsernen Bürgers"...